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Maximale Sicherheit im Wohn- und Zweckbau
Mehr als hunderttausend Brände werden jährlich in Europa gemeldet. Die erschreckende Bilanz: viele Tote und Verletzte sowie Sachschäden in Milliardenhöhe. Mehr als ein Viertel dieser Brände sind auf Mängel in der Elektroinstallation zurückzuführen – verursacht meist durch gefährliche Störlichtbögen. Mit dem Brandschutzschalter können viele dieser Brandgefahren von der elektrischen Leitung bis hin zum Endgerät frühzeitig erkannt, die vorhandene Schutzlücke geschlossen und so Menschenleben, Gebäude und unwiederbringliche Werte geschützt werden. Aktuelle Informationen und ein Erklärvideo finden Sie auf folgender Siemens-Internetseite. http://w3.siemens.com/powerdistribution/global/de/lv/produktportfolio/sentron/schutzgeraete/brandschutzschalter-5sm6/seiten/brandschutzschalter.aspx  
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Aktuell
In vielen Bundesländern greift bereits die Rauchwarnmelderpflicht für private Wohnräume. Diese ist in den jeweiligen Landesbauordnungen verankert. Weitere Länder bereiten bereits entsprechende Regelungen vor. Jede Landesbauordnung beinhaltet dabei folgende Grundsätze: „In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungwege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“ Weitere Informationen finden Sie auf dieser Internetseite. http://www.hekatron.de/produkte/rauchwarnmelder/gesetze-richtlinien-und-normen
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Aktuell
In vielen deutschen Häusern ist die Elektroinstallation so alt wie das Gebäude selbst. Dass sie nach 40 bis 50 und in manchen Fällen sogar 60 Jahren nicht mehr den heutigen Ansprüchen an Komfort und Sicherheit entspricht, liegt auf der Hand. Denn egal ob im Wohn-, Arbeits- oder Kinderzimmer oder in der Küche: Immer mehr Geräte benötigen einen Stromanschluss.
Nicht nur unschön, sondern auch brandgefährlich: Veraltete Elektroinstallationen, die nicht mehr den aktuellen Normen und Regeln entsprechen.
 
Die sicherheitstechnischen Standards haben sich allerdings in den vergangenen Jahrzehnten erheblich weiterentwickelt, alte Installationen bergen daher ein großes Risikopotenzial. „Erschwerend kommt hinzu, dass auch alte Elektroinstallationen einem Verschleiß unterliegen“, warnt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+. Auch Leitungen, die man nicht sieht, altern und werden brüchig. Ebenso nutzen sich Steckdosen oder Schalter durch häufige, nicht immer sorgsame Benutzung ab.

Bedarfsgerechte Elektromodernisierung Eine bedarfsgerechte Modernisierung oder Erweiterung der vorhandenen Installation bringt mehr Komfort und Sicherheit. Für die Planung und Ausführung sollte ein Elektrofachmann hinzugezogen werden. Wichtige Aspekte, die im Gespräch mit dem Elektriker angesprochen werden sollten, liefert beispielsweise die Broschüre „Tipps für eine gute Elektroinstallation“, die unter www.elektro-plus.com zum kostenlosen Download bereitsteht. „Sie kann als Checkliste genutzt werden, um sich Klarheit über die eigenen Ansprüche zu verschaffen und diese mit dem Elektrofachmann zu besprechen“, erläutert Hartmut Zander.

Genügend Stromkreise einplanen „Ein besonderes Augenmerk muss in Fragen der Elektroinstallation immer auf der Sicherheit liegen“, betont Zander. Da die Anzahl der Elektrogeräte wesentlich gestiegen ist, müssen nicht nur die Stromkreise ausreichend bemessen sein, sondern sie müssen auch in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, um die elektrischen Leitungen nicht zu überlasten. Auch FI-Schalter, die bei Fehlermeldungen die Stromkreise automatisch unterbrechen, erhöhen die Sicherheit erheblich und passen ältere Bauwerke dem heutigen Stand der Technik an.

Orginalartikel: http://www.kn-online.de/Freizeit/Ratgeber/Wohnen-Bauen/Veraltete-Elektroinstallation-sorgt-fuer-Gefahren

Foto: Abandoned Barn 2 of 2 © James Etherington
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(PresseBox) (Frankfurt am Main, )

– Was Hauseigentümer und Heizungsinstallateure bei Umbauten unbedingt wissen sollten – Personengefährdung durch veraltete Zwei-Leiter-Elektroinstallationen – Vor dem Heizungseinbau sollte die Elektroinstallation überprüft und ggf. umgebaut werden

Veraltete Elektroinstallationen in Altbauten können unter bestimmten Umständen lebensgefährlich sein, z. B. nach dem Einbau einer neuen Heizung. Darauf macht der VDE in einer Publikation des VDE-Ausschusses Sicherheits- und Unfallforschung aufmerksam.

Eigentümer sollten wissen, dass bei veralteten Elektroinstallationen (Zwei-Leiter- Installationen) in Räumen mit guter elektrischer Isolierung, beispielsweise durch trockene Holzfußböden, dann hohe Gefährdungen entstehen können, wenn durch metallene Rohrinstallationen die „elektrische Erde“ (Erdpotential) im Raum berührbar wird. Dies kann auch durch ein Elektrogerät passieren, das an eine Schutzkontaktsteckdose angeschlossen ist und dessen Metallgehäuse dadurch elektrisch geerdet ist. Um tödliche Elektrounfälle zu vermeiden, müssen solche Altanlagen umgehend umgerüstet und damit an die gültigen VDE-Normen angepasst werden.

Ein typischer Fall

Familie W. hat ein altes Haus, Baujahr 1957, gekauft. Jetzt ist Zeit, um Träume zu verwirklichen und so geht es rasch an die Renovierung. Die schönen alten Holzfußböden bleiben auf jeden Fall drin. Die Elektroinstallation ist seit dem Errichten des Hauses unverändert geblieben, funktioniert auf den ersten Blick aber noch tadellos. Als erstes wird daher die Ofenheizung durch eine moderne Heizungsanlage ersetzt. Die wird auch rechtzeitig vor dem Winter fertig und Herr W. kann es sich im Wohnzimmer gemütlich machen. Er ahnt in keiner Weise, dass hier eine tödliche Gefahr lauert: Als er sich an den neuen Heizkörper lehnt und sich gleichzeitig die metallene Stehleuchte zurechtrücken will, fällt er tot um.

Wie konnte das passieren?

Die Metallteile der Stehleuchte standen aufgrund einer beschädigten Isolierung im Inneren des Leuchtensockels unter 230 V Netzspannung. Das hätte sich in dem alten Haus allenfalls als leichtes Kribbeln bemerkbar gemacht. Weil der trockene Holzfußboden elektrisch isolierend wirkt, wird der Mensch in diesem Fall nur von einem sehr geringen Strom (von kleiner als einem Milliampere) in Richtung Erde durchflossen. Durch den Einbau der Heizung haben sich die Verhältnisse jedoch verändert. Nun stehen die metallenen Heizkörper im Raum über die Heizungsrohre in direkter Verbindung mit dem elektrischen Erdpotential. Das heißt, die isolierende Eigenschaft des Fußbodens schützt nicht mehr umfassend. Denn berührt eine Person das unter Spannung stehende Leuchtengehäuse und gleichzeitig den leitfähigen Metallheizkörper, wird der Stromkreis mit geringem elektrischem Widerstand zur Erde geschlossen. Dann fließt ein relativ hoher Strom von 200 Milliampere oder mehr vom spannungsführenden Leiter L1 über das Leuchtengehäuse, den menschlichen Körper und den Heizkörper direkt zur Erde (siehe Bild). Dieser Strom ist um ein Vielfaches höher als die Stromstärke von 40 Milliampere, die für Menschen bereits tödlich sein kann.

Problem: Gefahr wird oft nicht erkannt

Solche tragischen Unfälle können leider passieren, weil oftmals weder Hauseigentümer noch Heizungsinstallateure die beschriebenen Gefahren von Elektroanlagen mit veralteten Zwei- Leiter-Installationen kennen. Der Heizungsbauer steht auf dem Standpunkt, dass „ein Heizungseinbau kein Eingriff in die Elektroinstallation“ ist. Und der Hauseigentümer beruft sich auf den sogenannten „Bestandsschutz“, nach dem unveränderte Elektroinstallationen weiter betrieben werden können, auch wenn sie nicht mehr den neuesten Normen entsprechen. Der Elektrofachmann kennt dagegen die beschriebene Gefahr, kann aber den Hausbesitzer nicht darauf hinweisen, weil er nicht weiß, dass eine neue Heizung eingebaut wird. Bei regelmäßig durchgeführten Wiederholungsprüfungen hätte ein Elektroinstallateur dieses Problem längst erkannt und die Elektroanlage entsprechend umgerüstet. Solche Prüfungen sind aber für private Hauseigentümer rechtlich nicht vorgeschrieben, übrigens im Unterschied zum gewerblichen Bereich, wo Wiederholungsprüfungen Pflicht sind.

Was können Heizungsinstallateure und Hausbesitzer tun? – Vor dem Einbau einer neuen Heizung sollte der Heizungsinstallateur den Hausbesitzer auf eine eventuelle Gefährdung durch veraltete Elektroinstallationen hinweisen. – Hauseigentümer sollten einen Elektroinstallateur informieren, dass eine neue Heizung eingebaut wird und ihn beauftragen, die Elektroanlage zu überprüfen sowie gegebenenfalls anzupassen. Die Überprüfung sollte am besten in regelmäßigen Abständen erfolgen, mit der sogenannten Wiederholungsprüfung, auch wenn dies im Privatbereich gesetzlich nicht gefordert ist. Für Mietshäuser oder -wohnungen ist eine Wiederholungsprüfung aber auf jeden Fall bei jedem Mieterwechsel anzuraten.

Zusätzlicher Hinweis: Solche Überprüfungen werden von vielen Innungsfachbetrieben des Elektrohandwerks als sogenannter „E-CHECK“ für ein relativ geringes Entgelt angeboten.

Wie wird die Elektroanlage sicher?

Bei der Umrüstung von Zwei-Leiter-Installationen und Anpassung der Elektroinstallation an die VDE-Normen werden unter anderem ein Schutzleiter ergänzt sowie die alten zweipoligen Steckdosen ohne Schutzkontakt durch zeitgemäße Schutzkontakt-Steckdosen (Schukosteckdosen) ersetzt. (In der Sprache der Elektriker heißt das: Es wird in der Regel ein TN-S-System – früher als „stromlose Nullung“ bezeichnet – oder ein TT-System nach DIN VDE 0100-410 installiert, bei dem der Schutzleiter PE separat zum Neutralleiter N geführt wird.) Damit wird erreicht, dass ein fehlerhaftes Gerät unverzüglich zur Abschaltung des betreffenden Stromkreises durch eine Schutzeinrichtung führt. Im Fehlerfall fließt dann über das defekte Gerät kurzzeitig ein hoher Fehlerstrom, der beispielsweise zur Auslösung einer Sicherung führt. Einen zusätzlichen Schutz bietet ein Fehlerstromschutzschalter (30-mARCD), der sehr schnell bereits bei geringen Fehlerströmen von ca. 30 Milliampere abschaltet. Damit wird das Risiko eines tödlichen elektrischen Unfalls wesentlich reduziert. Bei noch geringeren Fehlerströmen erfolgt keine Abschaltung.

Fazit: Verbraucher sollten sich über eventuelle Gefährdungen durch veraltete Elektroinstallationen informieren, am besten bei einem Elektroinstallateur.

Foto:  high powered crow © Adrian van Leen

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Strom Sparen wird immer wichtiger. Damit Sie immer auf dem laufenden bleiben eignet sich in regelmässigen Abständen der Besuch folgender Internetseite. http://www.stromeffizienz.de
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